Presse-Informationen

Hallo, ich bin Iulia Varga.

Frauenärztin und Mutter eines wunderbaren Sohnes.

Nach der Trennung verlor ich unverschuldet den Alltag mit Marius. Ein schmerzhaftes Schicksal, das entgegen der öffentlichen Wahrnehmung nicht nur Väter, sondern auch viele Mütter trifft.

Heutzutage werden 40 % der Ehen geschieden, und Ähnliches wird bei unverheirateten Paaren vermutet. Etwa ein Zehntel der Trennungen ist so strittig, dass das Kind keinen Alltag mit einem der zwei Eltern haben kann. Manchmal sehen sie sich sogar nie wieder, selbst wenn sie noch im selben Ort wohnen.

Nach langen Jahren des Leidens und der Scham habe ich ein Buch darüber geschrieben, um auch anderen entfremdeten Müttern Mut zu machen, ihre Geschichte zu teilen.

Sind Sie an einem Interview interessiert? Dann melden Sie sich bei mir! 
Wenn Sie mir eine E-Mail schreiben, antworte ich Ihnen umgehend: info@iulia-varga.ch

Übrigens: Iulia Varga ist ein Künstlername, um die Privatsphäre der im Buch vorkommenden Personen zu schützen. Zusätzlich zu den Namensänderungen, welche ich vorgenommen habe. Über Fotos von vorn oder mit nicht verschleiertem Gesicht können wir uns gerne in einem persönlichen Gespräch unterhalten.


Mögliche Themen für ein Interview:

Ich stehe gerne für Interviews in den Medienformaten Print, Online, TV, Radio und Podcast zur Verfügung. 

Als Gesprächspartnerin traue ich mich, über Themen bei konflikthaften Trennungen zu sprechen, wo andere schweigen:

  • Wie geht es einer Frau, die bei einer Trennung ihr Kind verliert?
    Wenn sie es plötzlich nicht mehr mit nach Hause nehmen kann. Nicht mehr mit ihrem Kind zu Abend essen kann. Es nicht sehen und nicht mehr umarmen kann, wenn ihr danach ist. Viele Frauen schweigen, so wie ich, jahrelang – aus Scham und Schuldgefühl. Und wegen des Misstrauens, das ihnen in der Gesellschaft entgegengebracht wird: “Da wird schon was gewesen sein!”
  • Mein Blickwinkel als Mutter, die aus dem Alltag ihres Kindes verbannt wurde, ist klar feministisch geprägt.
    Dadurch kann ich Brücken herstellen, zwischen den zwei Gruppen von Betroffenen im Scheidungsstreit, die sich sonst (fast) feindlich gegenüberstehen: den alleinerziehenden Müttern und den entfremdeten Vätern.            
  • Aus meiner Sicht als Ärztin verhandeln wir an den falschen Orten über die Zukunft von Familien. 
    Wie kommt es, dass streitende Eltern zu Klägern und Beklagten gemacht werden? Warum sieht man sie nicht als Menschen in einer Lebenskrise, die sie nicht alleine bewältigen können? Und last but not least: Warum ignoriert die juristische Lehre und Praxis, was wir aus der Bindungsforschung und der Traumatherapie längst wissen: Nämlich, dass uns im Leben nichts mehr erschüttert, als ein Kind zu verlieren.
  • Aus Erfahrung weiss ich: Das Leiden der Eltern wird ignoriert.
    Man kennt Formulierungen wie “Nur das Kindeswohl zählt” und “Die Kinder leiden bei einer Trennung am meisten”. Diese sind zwar aufmerksamkeitsstark, jedoch ungeeignet, um die komplexe Problematik bei hochstrittigen Trennungen zu lösen. Solange wir nicht zu einem “sowohl die Kinder als auch die Eltern” kommen, wird es uns nicht gelingen, die Misere von Trennungsfamilien zu verbessern.         
  • Tabus, über die keiner spricht
    Als Gynäkologin kann ich Ihnen versichern: Nur in der Sexualität wird mehr gemogelt als bei Familienrechtsstreitigkeiten! Sowohl auf der individuellen Paarebene als auch in der Gesellschaft (bei Therapeuten, Behörden und Juristen).


Infos zu meiner Person:

  • Seit über zwei Jahrzehnten in der Schweiz lebend, und ebenso lange als Frauenärztin tätig.
  • Meine Entfremdungs-Odysee begann vor 15 Jahren. Obwohl ich die juristische Kampfarena relativ rasch verlassen habe, gelang es mir nicht, mich aus der konflikthaften Beziehung zu meinem Ex-Partner zu lösen. Genauso wenig, wie meinem Sohn den Loyalitätskonflikt zwischen seinem Vater und mir zu ersparen.
  • Mein Buch “Kein Marius” entstand aus einem therapeutischen Schreiben und beschreibt lediglich das erste Jahr nach dem Verlust des Sorgerechts für meinen vierjährigen Sohn. Es schildert meinen verzweifelten Kampf, den Alltag mit ihm nicht für immer zu verlieren. Bis ich schliesslich lebensmüde wurde.
  • Mein ärztlicher Hintergrund bietet mir zwei Vorteile: Einerseits ermöglicht er mir, meine psychischen und körperlichen Veränderungen während dieser extremen Situation sowohl fachmännisch als auch für Laien verständlich zu beschreiben. Darüber hinaus hilft mir meine Sozialisation in einem hierarchischen System, Parallelen zu der Welt der Juristen aufzuzeigen.            
  • Wenn Sie mehr über mich erfahren möchten, dann lesen Sie hier weiter. Sind sie an einem Interview interessiert, dann schreiben Sie mir


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